YAKINTHIA FESTIVAL IN ANOGIA, KRETA, GRIECHENLAND
Sammlung von Botschaften
"Der Heilige Yakinthos und seine Namenstagfeiern sollen uns aus einer schwierigen und finsteren Gegenwart herauslösen und uns gewisse Lichtblicke geben, Lichtblicke auf die Liebe und ihre vielen Bedeutungen, auf die wispernde Stimme der Natur, die Felsen des Berges, auf das Andere - die Wahrheit. Die heutige Wahrheit ist die des Menschen, der glaubt, er sei es und seine Seele, die dort zwischen Abgründen von Zahlen, barbarischen Klängen und Fernsehbildern taumelt. Yakinthos strebt danach, all dies verneinen und als wahrer Heiliger gen Himmel zu fahren und dort vorzutragen, dass ihm das gefehlt hat, was uns fehlt, die Musik von Manos Hatzidakis. Manos war einer von denen, die zu uns über den Wandel des Lebens gesprochen haben - und immer zu uns sprechen werden. Mit seiner Dichtung und seiner Musik hat er viele der Geheimnisse des Lebens entziffert.

Es ist falsch zu glauben, Yakinthos hätte eine bestimmte Symbolik. Er will, dass die, die ihn lieben, Dichter und einfache Menschen, Maler und Wissenschaftler, in seinem Antlitz ihre eigene Symbolik sehen, ihre eigene unantastbare und ständig uneingestandene Wahrheit."

DER EREMITIERTE REKTOR DER UNIVERSITÄT VON KRETA
GIORGOS GRAMMATIKAKIS
(1998)

Schreiben Seiner Heiligkeit, des ökumenischen Patriarchen Bartholomäus



Die Idee, in den Bergen des Psiloritis eine kleine Kirche zu bauen, die den Gefühlen der jungen Menschen Zuflucht gewährt, hat Zustimmung und echte Seelenfreunde gefunden.
Die Kapelle ist dem Heiligen Yakinthos gewidmet, der am 3. Juli des Jahres 98 unter dem Kaiser Trajan zum Märtyrer für seine Liebe zu Christus wurde.
Wenn ein junger Mensch von 20 Jahren seinen Glauben an Gott bis in den Tod bewahren kann, könnte er sicherlich dasselbe für seinen Glauben an die Mutter, das Vaterland, den Freund, die Freundin tun, indem er sein tiefes Gefühl über alles stellt, sogar über sein vergängliches Leben. Wir wissen, dass Liebe göttlich ist und dass der Verliebte seine Liebe von Gott durch dessen Vertrauen erhalten hat.
Der Heilige Yakinthos, bescheiden und unerfahren, aber begeistert von dem Feuer der Unbesiegbarkeit, beschloss aufrecht und ohne Bedenken zu sterben. Denn in unserem Märtyrerverzeichnis steht geschrieben, dass je grösser der Lebensdurst, desto kleiner ist die Angst zu sterben.
MARO VAMVOUNAKI
(1998)


Kretische  Mantinaden auf den Strassen von Anogia "Dass es einen Ort gibt, wo wir noch lieben können, wo wir unsere Liebe feiern und sie schliesslich mit unseren eigenen Händen umbringen können, erscheint mir wie ein Spiegel unseres Schicksals. Der Mythos, die wilde Symbolkraft einer griechischen Wirklichkeit die nichts mehr retten kann. Das Heute erschlägt auf seine eigene Weise das verehrte Gestern. Wenn wir wenigstens wüssten, wohin wir gehen, als Grund für Gewissensbisse. Auch Gewissensbisse sind gut für unsere Seele."

 Kostas Tsoklis
(1998)


Erinnern wir uns an das Gesicht, angelehnt an den Türrahmen, ... aber wir können uns nicht erinnern, wir haben keine Zeit uns zu erinnern.

T. LIVADITIS
(1999)

 

 


Loudovikos T.A. (2007)

Auf diesem Balkon mit diesem Lächeln an Nachmittagen erscheint mir meine Mutter mit ihrem rätselhaften Gesicht.
Sie sitzt in der Ecke auf dem Stuhl, um den Nachmittag mit mit der ganzen Last ihres kranken Herzens zu beschweren, das für eine Sekunde des Glücks stehenbleibt, um die Überraschung des nächsten Schlages zu ertragen:
Jetzt macht sie eine merkwürdige Bewegung: Sie richtet sich auf, sie fällt zurück, sie rudert schwer in ihren Erinnerungen, und ihre Tränen fliessen wie Perlen.
K. Dimoula
(1999)


 "Ich rede von den barfüssigen Müttern, die auf den Ruinen die entfernten Stimmen der Irren Mutter durch verlassene Strassen schleppen."

ANAGNOSTAKIS
(1999)

Loudovikos T.A. (2005)


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